Le gâteau forêt noire | LGFN |

04.06.2015

 

Heute bin ich in Karlsruhe, in der Kellerhalle.

Die Kellerhalle liegt hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen.

Na ja – eigentlich findet man die Zwerge leichter….

In der Essenweinstrasse Nummer 41a, findet man ein großes Tor, dahinter einen Gang, dahinter einen Garten, dahinter wieder ein großes Tor, dahinter wieder einen Gang, dahinter wieder einen Garten und dann kommt eine Treppe die nach unten führt und schon steht man vor der Kellerhalle.

Die Kellerhalle ist so groß wie ein sehr großes Wohnzimmer und genauso gemütlich.

Es stehen Sofas und Stühle herum, in einer Ecke ein zugedecktes Klavier und direkt mittig an der Wand eine kleine Holzbühne auf der die Künstler spielen können.

Irgendwie fühlt man sich wie in einem exklusiven Undergroundetablissement bei dem alle Masken tragen und um Mitternacht ein paar Jungfrauen geopfert werden.

Nur ohne Masken und ohne geopferte Jungfrauen.

Dafür mit stimmungsvollem Licht und schöner Musik.

Zumindest dieses mal.

Da ich das erste Mal dort zu Gast bin, kann ich über vergangene Musik nichts sagen.

Die Wände sind die eines alten Kellers, mit Lücken zwischen den Steinen, in denen Teelichter stehen und den Raum noch einmal gemütlicher machen.

Kistenweise Bier wurde herangekarrt und ein paar Knabbereien.

Der Eintritt ist frei. Nur eine Spendenkasse steht am Eingang.

Vor der Kellerhalle befindet sich der Raucherbereich, in dem ebenfalls Sofas und Stühle stehen.

Dort werde ich später auch das Interview machen.

Heute Abend treten LGFN zusammen mit einer Band aus Denver auf. “ The Still Tide“, die allesamt sehr nett sind und an diesem Abend gut abgehen.

Zunächst aber einmal LGFN. Ich habe oben den Namen mit Copy&Paste eingefügt und weigere mich ihn auszusprechen, da sich dabei bei jedem nicht Franzosen die Zunge in ein Baguette verwandelt.

Hier ein kleiner Teaserclip:


Vor dem Konzert habe ich, wie bereits erwähnt, natürlich auch noch ein kurzes Interview gemacht. Ich stelle gerade fest, dass es exakt 11:11 Minuten lang ist. Na wenn das kein Omen ist.

Mein Fazit:

Eine tolle, gemütliche und atmosphärisch einwandfreie Location, gepaart mit 2 guten Bands, ergeben einen absolut runden Abend.

Ich habe mich gefühlt, wie bei einem Privatkonzert im Wohnzimmer.

Die ca. 80 Leute die gekommen sind, haben wunderbar hereingepasst und es herrschte eine bombige Stimmung.

Ich kann sowohl die Kellerhalle als Veranstaltungsort, als auch die Band LGFN empfehlen.
Natürlich nur wenn man beim Veranstaltungsort, kein Galadinner erwartet, sondern einen urig gemütlichen Abend verleben möchte.Und die Band natürlich nur, wenn man ihre Musik mag.

Wenn man im Ballkleid und auf Stöckelschuhen die Treppe runterhagelt, und einem dann anstatt Schubert, ein wilder Franzose auf zwei Pianos ins Ohr klimpert, hat man selbstverständlich keinen Spaß und erkennt schnell, dass man sich auf dem Weg zum Wiener Opernball wohl verfahren hat.

Bei meiner Radiosendung “ Teeger Time „, werden wir bestimmt noch das ein oder andere mal von LGFN hören.

Sobald das Mädel und die Jungs ihre Platte veröffentlicht haben, werde ich euch natürlich unterrichten.

Der Vollständigkeit halber hier auch noch die Website der Fünf: http://lgfn.de/