Cous Cous

Ein gemütlicher Abend im Cafe Wohnzimmer

 

CousCous+-+Promo+2012+-+3Am Freitag den 13.03.2015, trat die Band Cous Cous im Cafe Wohnzimmer in Karlsruhe auf.

 

Ich treffe gegen 19 Uhr ein, da ich mir gerne noch in Ruhe ein Bild von der Lokalität machen möchte.

Mein erster Eindruck: “ Ach ist das putzig. „, mein zweiter Eindruck: “ Ach ist das klein.“, mein dritter Eindruck: “ Ach ist das gemütlich.“

Mein erster Gedanke: “ Na ob die da genug Platz haben werden ? „, mein zweiter Gedanke: “ Na ob ich da genug Platz haben werde ? „, mein dritter Gedanke: “ Ach egal, es ist soooo gemütlich.“

 

Der Kühlschrank neben der Theke ist bestückt mit Fritz-Kola und anderen Getränken dieser Marke. Ich lasse mir vom sehr netten Mann hinter der Theke erklären, dass diese Firma anscheinend sehr nachhaltig und umweltbewusst produzieren soll.

Bei einem Besuch auf der Internetseite des Herstellers, stelle ich fest dass sie in der Tat mit viel Bio werben.

Ihre Cola ist mir trotzdem etwas zu stark. 25 mg Koffein bei 100 ml Cola ist schon heftig.

Naja, einen Energydrinkjunkie wird das kaum schocken und es ist, denke ich, auf jeden Fall eine gesündere Alternative.

Aber ich will hier keine Werbung machen….zumindest nicht bevor ich zufällig einen Sack Geld mit dem Logo von Fritz-Kola finde 😀

Nein – Spaß. Ich würde auch für Geld nie etwas empfehlen, von dem ich nicht überzeugt bin.

Auf der anderen Seite empfehle ich auch ohne Geld, Sachen die ich gerne mag.

Aber erzählt es nicht der Industrie 😉

Abgesehen von den Getränken im Kühlschrank, gibt es noch Kuchen.

Das besondere an dem Kuchen ist, dass er von den Leuten vom Cafe Wohnzimmer selbst gebacken wird !

Auch wenn ich kein Kaffeefreund bin, so kann ich doch an diesem Abend beobachten, wie z.b. der Latte einen guten Absatz findet und sehr schön aussieht.

Es gibt noch etwas anderes im Cafe Wohnzimmer. Darüber darf ich aber nicht reden, weil es sehr lecker ist, aber auch viel Arbeit macht. Solltet ihr also im Cafe Wohnzimmer einmal etwas bekommen, was sehr lecker schmeckt und viel Arbeit macht, aber kein Kaffee, Kuchen oder Softdrink ist, dann gebt dem Kellner für seine Mühen ruhig gut Trinkgeld 😉

 

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19:30 Uhr – noch keine Band in Sicht.

Ich sitze am Tisch der Angestellten und nippe an meiner zu starken Cola, inständig betend, dass mir der frühe Tod durch einen Herzkasper  doch erspart bleiben möge.

Was passiert wohl, wenn Cous Cous nicht kommen ? Muss ich dann zusammen mit dem Angestellten selber singen ? Und wie bekommen wir in dem Fall die Gäste dazu zu bleiben ? Ich sehe keine Nägel und auch keine Bretter mit denen man die Tür vernageln könnte.

19:50 Uhr

Ein roter Kombi, hält vor dem Cafe. Zwei Personen steigen aus.

Das sind entweder zwei Männer vom Staatsschutz, die uns abgehört haben, mitbekommen haben, dass wir kurz davor sind zu IMG_0501singen und nun schlimmeres verhindern wollen, oder Cous Cous.

Da es sich um eine Frau und ein Mann handelt und ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass der Staatsschutz seine Mitarbeiter neuerdings mit Gitarren bewaffnet, schließe ich messerscharf, dass es sich um Cous Cous handelt.

Wir begrüßen uns kurz, und schütteln die Hände.

Tine und Moritz – das sind die beiden von Cous Cous, waren bis Mittags noch auf der Buchmesse in Leipzig und haben dort ihr neues Projekt vorgestellt, auf das ich später noch zu sprechen kommen werde.

Daher ist es ein wenig später als geplant geworfen.

Routiniert, schleppen sie ihr Equipment aus dem Auto ins Cafe und bauen es in der Ecke auf, in der ich noch vor 20 Minuten saß und meinem Schicksal als menschliche Trompete von Jericho entgegengesehen habe.

IMG_0503Ich sitze inzwischen logischerweise nicht mehr dort, sondern habe mich auf eine sehr gemütlich Couch verzogen und tue das was ich am Besten kann – anderen Menschen beim arbeiten zusehen.

Meine Camera, Fotoapparat, Stativ, und Kabel, liegen neben mir und werden von mir vorbereitet.

Ich sitze sehr nahe am Geschehen. Das hat den Vorteil, dass mir niemand vor der Linse rumspringt, ist aber etwas tricky, wenn es darum geht alles ins Bild zu bekommen.

Zum Glück ist die Couch lang genug, so dass ich mich in die entfernteste Ecke drücken kann.

 

20:10 Uhr

Alles ist aufgebaut und bereit. Das Konzert kann beginnen.

Und ich darf alles aufnehmen und euch jetzt hier zeigen.

Ich wünsche euch nun viel Spaß mit der Band Cous Cous:

Teil 1:

In der Pause, stärken sich Tine und Moritz mit einem Karottenkuchen, stellen ihr Projekt vor und unterhalten sich ein wenig mit den Gästen.

Dann geht es weiter mit dem Konzert.

Teil 2:

Das Konzert ist richtig gut geworden und die Menschen im Cafe Wohnzimmer kaufen danach die CD von Cous Cous, oder unterstützen ihr Crowdfunding Projekt.

Zunächst einmal, habe ich die Gelegenheit, mit Tine und Moritz ein kurzes Interview zu führen:

Danach setzten sich die beiden zu mir an den Tisch und wir unterhalten uns noch eine ganze Weile darüber, wie stressig es sein kann und wie klein Deutschland plötzlich wird, wenn man quer durchs Land tourt.

Dabei essen die beiden sehr leckeres…..ach ne….Moment, darf ich ja nicht sagen 😉

Sie waren, wie bereits erwähnt, um die Mittagszeit herum noch in Leipzig auf der Buchmesse und haben dort ihr geplantes Buch und die Crowdfundingaktion vorgestellt.

Wenn ihr sie gerne dabei unterstützen möchtet, ihr nächstes Album realisieren zu können, geht auf diese Seite. Dort findet ihr alles weitere: https://www.musicstarter.de/tales

Wer es im Konzert noch nicht verfolgt hat dem sei gesagt, dass sie ihr nächstes Album als eine Art Märchenbuch planen. Meines Erachtens nach eine sehr schöne Idee.

 

Wir sehen uns zusammen auf Tines Smartphone einen Bericht vom MDR an, der von der Leipziger Buchmesse berichtet und auch kurz Moritz interviewt hat.

Der Bericht ist gut geworden, hat nur einen Schönheitsfehler. Der Name der Band wurde nicht erwähnt !

Es ging nur um Moritz und Tine, die Musik machen und ein Crowdfundingprojekt haben. Also dass so etwas dem MDR passiert, hätte ich auch nicht gedacht 😀

 

Mein Fazit des Abends:

Tine und Moritz, machen eine besondere Art von Musik, aus der sehr viel Gefühl entspringt und die, wenn man an das neue Album denkt, in Kombination mit einem Märchen, unheimlich gut werden könnte.

Man sitzt zu Hause, liest das Buch und hört sich nebenbei die Lieder des Albums an.

Ob es tatsächlich gelingt, die Menschen dann zu verzaubern, kann ich natürlich erst sagen, wenn ich das Endprodukt gesehen habe, aber ich halte die Chancen für einen Erfolg für sehr gut.

Hierbei kommt es natürlich im wesentlichen auf etwas an, mit dem die meisten relativ neuen Bands Probleme haben – die Bekanntheit.

Es kann ein Produkt noch so gut sein, wenn es keiner kennt, wird es keiner kaufen.

Die Musik von Cous Cous ist wieder einmal so ein Moment in dem ich mir wünsche würde, dass wirklich mehr Leute reinhören.

Die Motivation bei den Beiden ist auf jeden Fall vorhanden, aber es ist eben auch ein enormes Arbeitspensum.

2 Monate geht die Crowdfundingaktion noch und ich hoffe, dass sie sich dabei nicht kaputtarbeiten.

Der Abend hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich habe 2 sehr nette Menschen kennen gelernt, die es noch nicht verlernt haben zu träumen und in der Lage sind diese Träume in Musik zu gewanden.

Eigentlich habe ich mehr als 2 nette Menschen kennen gelernt, denn auch das Personal vom Cafe Wohnzimmer, war sehr warmherzig und freundlich.

Man hatte wirklich das Gefühl bei jemandem im Wohnzimmer zu sitzen.

Ich kann also sowohl Cafe, als auch Band wärmstens weiterempfehlen.

Das Cafe Wohnzimmer könnt ihr online hier finden: http://www.wohnzimmer-karlsruhe.de/

 

Wenn ihr gerne die Musik von Cous Cous käuflich erwerben möchtet, so findet ihr hier ihr Album zum download für günstige 8 Euro:

Cous Cous:  Paper Tiger

Poster, den Papiertiger, oder das Album in der CD Version für 12 Euro, könnt ihr auf ihrer Homepage bestellen:  http://www.couscousmusic.com/

Ihre nächsten Konzerte könnt ihr dort auch erfahren.

 

Mir bleibt nur, mich bei allen Beteiligten für den schönen Abend zu bedanken.

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Vorbericht

Cous Cous am 13.03.2015 im Cafe Wohnzimmer in Karlsruhe

 

CousCous+-+Promo+2013+-+3+(XL) Am 13.03.2015 um 20 Uhr im Cafe Wohnzimmer in Karlsruhe tritt das Duo aus Sachsen auf, dessen Musik als “ Acoustic Art Pop “ bezeichnet wird.

Auf ihrer Homepage steht : „Wenn es “Die fabelhafte Welt der Amélie” als Band gäbe, müsste sie CousCous heißen.“ und nach dem was von ihren Liedern an mein Gehör drang, würde ich das so unterschreiben.

Ich werde auf jeden Fall dort sein und die beiden sowohl Backstage begleiten, als auch ein Interview mit ihnen führen und wie immer, viele Bilder machen.

Den Bericht dazu, gibt es dann wie immer hier auf meiner Website.

Die ansprechend gestaltete Homepage von Cous Cous könnt ihr hier finden:  http://www.couscousmusic.com/

Wenn euch die Band gefällt und ihr sie gerne dabei unterstützen möchtet, ihr nächstes Album realisieren zu können, gibt es hier eine Seite auf der ihr mittels Crowdfunding für sie spenden könnt: https://www.musicstarter.de/tales

Dabei gibt es für bereits 15 Euro das Album nach dem erscheinen als Download, für gar 1800 Euro gibt es ein komplettes Konzert All Inclusive. Wobei das dann wohl eher für Firmenevents gedacht ist.

Was es noch so alles für welche Spendensumme zu ergattern gibt, könnt ihr auf der oben genannten Seite sehen.

ich für meinen Teil, freue mich auf das Konzert und bin darauf gespannt die Beiden persönlich kennen zu lernen.

Hier noch die Seite vom Cafe Wohnzimmer. Damit ihr wisst wo das Konzert stattfindet: http://www.wohnzimmer-karlsruhe.de/